Archiv für März, 2013

EZB-Chef Mario Draghi hat verlangt, dass der italienische Staatschef Napolitano im Amt bleiben soll. Draghi will, dass Mario Monti so lange als möglich in Rom an der Macht bleibt. Draghi und Monti sind ehemalige Top-Manager der Investment-Bank Goldman Sachs. Die Intervention ist ein Lehrstück des praktizierten Finanz-Feudalismus in Europa.

Die Goldman Banker Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB) wollen Italien auf Kurs bringen - auf ihren Kurs. (Foto: consilium)

Die Goldman Banker Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB) wollen Italien auf Kurs bringen – auf ihren Kurs. (Foto: consilium)

Goldman Sachs greift in Italien durch. Es ist eine beispiellose Intervention, die die Investment-Bank über die Europäische Zentralbank (EZB) lanciert hat. Im Zentrum steht das berüchtigte Goldman-Netzwerk in der europäischen Politik.

Der Anlass für den Eingriff: Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano wollte sein Amt niederlegen, um Neuwahlen zu ermöglichen. Alle Verhandlungen mit den Parteien waren gescheitert. Dem Staatsoberhaupt ist es untersagt, in den letzten Monaten seines Mandates das Parlament aufzulösen. Daher wäre der Rücktritt die einzige Lösung, um zu Neuwahlen zu kommen.

Nach einer kurzen Bedenkzeit hat Napolitano von der Idee wieder Abstand genommen (mehr hier). Offenbar hat EZB-Chef Mario Draghi in einem Telefonat entscheidende Überzeugungsarbeit geleistet.

Wie die Zeitung Corriere della Sera berichtet, habe Draghi in dem Telefonat Napolitano angerufen und ihm gesagt, dass er nicht zurücktreten solle –  Italien dürfe angesichts der Spannungen auf den Finanzmärkten nicht ohne Staatsoberhaupt durch die Krise verharren. Auch die anderen großen italienischen Zeitungen berichten von der Intervention. Die Finanzmärkte, so Draghi, würden am Dienstag sehr negativ reagieren, weil sie das Konzept der italienischen Verfassung nicht verstehen, und daher den Rücktritt des Staatspräsidenten als Ausdruck eines führungslosen Staates interpretieren würden.

Im Klartext: Wenn die Gefahr besteht, dass die Finanzmärkte die Verfassung eines Staates nicht verstehen, dann sollten sich die Politiker eines Staates besser nicht verfassungskonform verhalten.

In Italien ist eine demokratische Regierungsbildung nicht möglich (hier). Daher wittert das von der Investment-Bank Goldman Sachs etablierte politische Netzwerk (siehe Grafik) nun eine Chance, sein Mandat in Italien noch um einige Monate zu verlängern. In dieser Zeit kann sich viel verändern. Bevor es zu Neuwahlen kommt, können auch lukrative Privatisierungen in Italien fällig werden. Da ist Goldman immer vorne dabei. Ganz abgesehen davon, dass Goldman die Beurteilung des europäischen Bond-Markts viel leichter fällt, wenn einer der ihren in Rom die Entscheidungen trifft: Das Risiko bei Spekulationen läßt sich so dramatisch reduzieren.

Mario Monti und Mario Draghi waren beide Banker bei Goldman Sachs (wie viele andere auch – hier). Draghi war unter anderem Europa-Chef von Goldman während der umstrittenen Griechenland-Swaps, mit denen die Griechen ihre Zahlen mit Hilfe von Goldman so geschönt hatten, dass sie schließlich auf dem Papier die Aufnahme-Kriterien für die EU erfüllten.

Monti und Draghi sind beide auf ihre Art in den Skandal um die Monte dei Paschi (MPS) verwickelt: Draghi soll während seiner Zeit als Zentralbank-Chef die Aufsichtspflicht verletzt haben, Monti hatte der MPS Milliarden-Hilfen an Staatsgeldern gewährt. Die MPS leidet derzeit unter akuter Kunden-Flucht (hier).

Goldman Sachs spielt schon lange eine entscheidende Rolle in der europäischen Politik. Es gibt kaum ein Land oder eine Zentralbank, in der die Goldmänner der Europäern nicht mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Rat und Tat haben bei Goldman im übrigen immer auch zwei moneträre Seiten: Goldman berät Regierungen und spekuliert dann entsprechend der Insider-Informationen. Außerdem ist Goldman bei den meisten Transaktionen im Banken-Bereich führend beteiligt. Hier rät die Bank den Regierungen, was die Regierung als Kunde von Goldman tun soll, wenn es um die Neuordnung jener Branche geht, in der Goldman Wettbewerber ist. So war Goldman führend bei den Pleiten von Lehman und Bear Stearns beteiligt – von beiden Crashs profitierte Goldman erheblich.

Draghis Intervention als Chef der Europäischen Zentralbank illustriert unterdessen, dass die EZB tatsächlich ihre Unabhängigkeit von der europäischen Politik in einem noch nie dagewesenen Maße erreicht hat. Die Euro-Krise hat, dank der unfassbaren Verantwortungslosigkeit der europäischen Politiker, dazu geführt, dass die von Goldman dominierten Zentralbanken die Orte sind, an denen die Entscheidungen über die europäische Politik getroffen werden.

Die EZB ist in der Tat ganz und gar unabhängig von der Politik. Die EZB empfängt keine Weisungen von der Politik mehr.

Die EZB erteilt die Weisungen.

Wer in Italien an der Macht ist, ist offenbar eine Frage, in seit neuestem in den Zuständigkeitsbereich der EZB fällt. Die Politiker haben sich selbst aufgegeben. Sie haben so lange Schulden gemacht, bis sie bei ihren Gläubiger zu Kreuze kriechen müssen. Goldman Sachs erhält das Euro-System am Leben, so lange es in die Investment-Strategie der Bank passt.

Als Special Purpose Vehicles (SPV) bedient sich Goldman der Zentralbanken, und im besonderen der EZB. Die Zentralbanken sind niemandem Rechenschaft schuldig, es gibt keine Transparenz, die Geheimhaltung ist von den europäischen Gerichten garantiert (hier).

Vor einigen Monaten hatte ein Aussteiger bei Goldman enthüllt, dass die Bank im internen Schriftverkehr von ihren Kunden gerne als von den “muppets” spricht.

In diese Kategorie scheint Goldman auch die Regierungen und Parlamente von souveränen Staaten einzuordnen. Und die Regierungen sind froh, dass ihnen jemand der die Verantwortung abnimmt.

Dem greisen italienischen Staatspräsidenten Napolitano war Draghis Wunsch denn gleich auch Befehl: Nach dem Anruf von Draghi habe der Präsident seine Meinung geändert. Am Samstag sagte Napolitano, Mario Monti solle so lange an der Regierung bleiben, bis eine „Expertengruppe“ die notwendigen Strukturreformen für Italien entworfen habe. Monti war bei der Wahl auf knapp zehn Prozent gekommenDie neue Epertengruppe soll, unter Montis Leitung, beschließen, wie Italien restrukturiert werden kann.

Dies wird, wegen der Komplexität der Materie, ganz gewiss nicht ohne die aktive Mitwirkung von Goldman Sachs möglich sein.

Mit der Ernennung des neuen Gouverneurs der Bank of England kann die Investmentbank Goldman Sachs ihren Einfluss in Europa weiter ausbauen. (Grafik: Zero Hedge)

Mit der Ernennung des neuen Gouverneurs der Bank of England kann die Investmentbank Goldman Sachs ihren Einfluss in Europa weiter ausbauen. (Grafik: Zero Hedge)

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/31/goldman-greift-in-italien-durch-draghi-will-weiter-monti-an-der-spitze/

Grüße an die Zionisten

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Der Wetterkrieg, Teil 2: Chemtrails

Veröffentlicht: März 31, 2013 in Uncategorized

31. März 2013 von beim Honigmann zu lesen

Was ist dran an der Geschichte, dass über uns Flugzeuge fliegen, die nicht nur Kondensstreifen hinterlassen, sondern auch sogenannte Chemtrails? Es gibt verschiedene Theorien darüber, was die Flugzeuge aus geheimen Tanks versprühen: Die meisten glauben, es handle sich um Klima manipulierende Chemikalien, die allmählich uns und unsere Erde vergiften. Und was ist Geo-Engineering ganz genau?

Bestimmt ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass sich Kondensstreifen von Flugzeugen allmählich zu Zirruswolken zusammenziehen und den eben noch blauen Himmel in eine grauweissliche Suppe färben. Geo-Engieneering nennt sich dieses mediale Tabuthema, dessen Existenz immer noch als Verschwörungstheorie gilt.

Als Geo-Engineering bezeichnet man die absichtliche Intervention in globale Systeme wie das Wetter. Was auch immer die Flugzeuge versprühen, es ist bestimmt nichts natürlich. Was es genau ist, darüber kann nur spekuliert werden, weil niemand darüber informiert.

Der folgende Dokumentarfilm «Was zur Hölle sprühen die da?» fasst wichtige Informationen der Klima-Ingenieure zusammen und zeigt die besorgniserregende Entwicklung in einem Bereich, in dem der Mensch Gott spielen will.

Quelle:http://www.seite3.ch/Der+Wetterkrieg+Teil+2+Chemtrails/489077/detail.html

Die Banca Monte dei Paschi di Siena muss einräumen, dass ihre Kunden Depots im Wert von mehreren Milliarden Euro aufgelöst haben. Die Italiener wollen damit einer Enteignung bei der ältesten Bank der Welt zuvorkommen.

1472 gegründet, steht die Banca Monte dei Paschi di Siena heute vor dem Ruin. Eine Schlüsselrolle spielte der damalige italienische Notenbank-Chef und Ex-Goldman-Banker, Mario Draghi, heute EZB. Die Bank-Kunden haben reagiert - und Milliarden von ihren Konten abgezogen. (Fotos: Flickr/asbruff und Flickr/European Parliament)

1472 gegründet, steht die Banca Monte dei Paschi di Siena heute vor dem Ruin. Eine Schlüsselrolle spielte der damalige italienische Notenbank-Chef und Ex-Goldman-Banker, Mario Draghi, heute EZB. Die Bank-Kunden haben reagiert – und Milliarden von ihren Konten abgezogen. (Fotos: Flickr/asbruff und Flickr/European Parliament)

Die italienische Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) hat auf ihrer Website mitgeteilt, dass es in den vergangenen Monaten offenbar eine dramatische Flucht aus der Bank gegeben haben muss. In einem Statement teilte die Bank mit, dassdie Derivaten-Skandale und der damit verbundene Verlust der Reputation zum Abzug von „einigen Milliarden aus den Depots“ der Bank geführt haben.

Bernardo Mingrone, CFO der MPS, hatte am Donnerstag die Lage noch verharmlost: Es habe einige Probleme gegeben, der Februar sei nicht so erfreulich gewesen, im März hätte es eine Erholung gegeben. Verräterisch: Mingrone wollte keine Aussage darüber treffen, wie viel Geld genau aus den Depots im ersten Quartal verschwunden ist. Dies ist vor allem für den März von Bedeutung: Offenbar haben die Italiener massiv auf die Ereignisse in Zypern reagiert und sich ihr Geld von der MPS geholt.

Der Fall der MPS zeigt beispielhaft, wie sich die europäischen Banken-Restrukturierung abspielen dürfte: Zunächst ist die Bank gemeinsam von den lokalen Politikern und den Investment-Banken in den Abgrund geritten worden (hier). Die italienische Finanzaufsicht hat unter der Federführung des heutigen EZB-Chefs Mario Draghi kläglich versagt (hier), bestreitet aber jede Verantwortung (hier). Der Goldman-Premier Mario Monti hat die Bank mit vier Milliarden aus Steuergeldern am Leben erhalten (hier).

Keine der Kapitalspritzen hat geholfen. Die MPS gilt immer noch als in ihrer Existenz gefährdet. Daher werden die Italiener besonders aufmerksam verfolgt haben, wie die normalen Bank-Guthaben in Zypern enteignet wurden (hier). Und sie werden noch aufmerksamer vernommen haben, dass zunächst der Euro-Gruppenführer Jereon Dijsselbloem (hier) und dann der niederländische EZB-Banker Klaas Knot (hier) bestätigt haben: Der Fall Zypern ist eine Blaupause für die europäischen Banken-Rettungen.

Die Kunden der MPS dürften schneller reagiert haben als andere Bankkunden.Möglicherweise waren für sie die erst vor kurzem aufgeflogenen Skandale ein Glücksfall: Sie wussten, dass mit ihrer Bank etwas nicht stimmt – auch wenn es sich um die älteste Bank der Welt handelt.

Die Kunden konnten sich ausrechnen, dass ihre Guthaben bei einer ausgewiesen schwachen Bank nicht besonders sicher sind. Und seit Zypern wissen sie: Im Crash-Fall wird jeder Bank-Kunde zur Kasse gebeten, wenn er mehr als 100.000 Euro auf der Bank liegen hat.

Für die meisten europäischen Bank-Kunden ist noch nicht klar, wie die Lage bei jenem Institut ist, dem sie ihr Geld anvertraut haben. Sie wären jedoch gut beraten, sich damit zu beschäftigen.

Sie sollten sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass in Zeiten der schlummernden Derivaten-Bomben im Grunde jede Bank eine Bad-Bank ist.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/31/bank-run-in-italien-buerger-von-siena-retten-ihre-ersparnisse/

 

 
 

Buddhas verlorene Kinder (DOKU)

Veröffentlicht: März 31, 2013 in Uncategorized

Alien Star Map Found In Kupang, Indonesia?

Veröffentlicht: März 31, 2013 in Uncategorized