Russland zieht all sein militärisches und diplomatisches Personal aus Syria ab – “aus Furcht vor Zwischenfall, der das russische Militär mit grösseren Folgen mit einbeziehen könnte”

Veröffentlicht: Juli 1, 2013 in Uncategorized

The Guardian 26 June 2013 berichtet, dass Russland seinen einzigen Mittelmeer-Hafen Tartus aufgegeben habe, und dass es keine russischen Militärs mehr in Syrien gebe. Die Entscheidung, das Verteidigungsministeriums-Personal abzuziehen, umfasse nicht technische Experten, die von der syrischen Regierung eingesetzt seien, um seine Armee dafür zu trainieren, russisch-gesandte Waffen zu benutzen.

DEBKAfile 26 June 2013: Moskau teilte am Mittwoch 26. Juni mit, dass die Evakuierung aller militärischen und diplomatischen Personale aus Syrien jetzt abgeschlossen sei, einschließlich des russischen Marinestützpunkts in Tartus.

 

“Russland hat beschlossen, ihre Mitarbeiter wegen der aus dem Konflikt in Syrien folgenden Risiken sowie der Angst vor einem Zwischenfall, der das russische Militär mit einbezieht, was größere Folgen haben könnte, abzuziehen”, sagte ein Beamter des Verteidigungs-Ministeriums in Moskau. Er betonte, dass eine 16-Schiffe-schwere Marine-Einsatz-Geschwader im östlichen Mittelmeer auf Posten verbleibe – und Waffenlieferungen, darunter Anti-Luft-Waffen, würden an die syrische Regierung im Einklang mit früheren Verträgen weiterhin stattfinden.

In einem anderen Zeichen einer drohenden Eskalation in Syrien, inszenierte die israelische Golan-Brigade am Mittwoch ein unangekündigtes Kriegs-Manöver auf den Golan-Höhen, überwacht von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Spitzen-Armeechefs. In London berief Premierminister David Cameron den Nationalen Sicherheitsrat der Regierung zur Sitzung in Downing Street auf Syrien ein.

Zur Zeit sind die Gemüter zwischen Washington und Moskau wegen Syriens und auch anderer Dinge, vor allem des unerreichbaren amerikanischen Flüchtlings, Edward Snowden, angeheizt.

Spekulationen über Edward Snowden florieren. Spiegel 26 June 20013: In der Tat ist die Kreml-Strategie im Fall Snowden klar: Russlands eigene Sünden im Vergleich zu Amerikas Fehlverhalten verblassen zu lassen. Webster Tarpley denkt, dass Snowden die Aufmerksamkeit von dem Krieg in Syrien und dem, was Obama tut/ nicht tut, abzulenken habe. Einige glauben sogar, er sei ein Doppelagent.

US-und israelische Geheimdienste-Beobachter sehen die syrische Krise auf dem Weg in eine bedrohliche Phase.
Die USA und Russland sind für weitere militärische Intervention in den Konflikt bis zu einem Punkt kurz vor einem militärischen Zusammenstoß auf syrischem Boden geneigt. US-Geheimdienst-Analysten haben festgestellt, Putin sei bereit, in Bezug auf Syrien den ganzen Weg gegen die US zu gehen  – keine TabusDer russische Präsident regt mittlerweile bewusst Washington auf und hebt die Temperaturen an, spielt Versteckspiel  über den ehemaligen NSA-Auftragnehmer, Edward Snowden. Der russische Präsident räumte ein,  Snowden sei im Transitbereich des Flughafens Moskau verschanzt und würde nicht von Russland an die USA ausgeliefert werden.

Ein gewalttätiges Aufeinander-Prallen baut sich zwischen Nahost-Schiitendie sich in Syrien scharen, um das Assad-Regime zusammen mit Russland zu retten, und den US-gestützten sunnitisch dominierten Rebellen auf.
Es könnte die US-iranische Verhandlungsspur auf sein Atomprogramm versenken. Die Genfer Konferenz für eine politische Lösung der Krise in Syrien ist ertrunken. Solange die Diplomatie im Schlamm stecken bleibt, nehmen die Aussichten darauf, dass ein regionaler Krieg sich aus dem syrischen Konflikt verbreitet. Der Iran, Israel, Jordanien und der Libanon können jederzeit hineinbezogen werden – wenn sie es nicht bereits sind, wie der Libanon.

http://euro-med.dk/?p=30303

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