Umstrittene Skulptur: Skandal-Kunst zeigt Angela Merkel beim Toilettengang

Veröffentlicht: Juli 17, 2013 in Uncategorized

Michael Kalivoda, Kunst, Angela Merkel, Alexander Nikolic

Nikolic
Diese Skulptur ziert zurzeit den Botanischen Garten in Graz
In Österreich wird derzeit eine Skulptur ausgestellt, die ganz brav unter dem Titel „European Citizenship“ daherkommt. Es hagelt allerdings Proteste – denn sie zeigt die Bundeskanzlerin in einem sehr intimen Moment.
Man darf annehmen, dass die Berühmten und Mächtigen der Republik ihre Notdurft genauso verrichten wie Lieschen Müller. Daher gehört es nicht zu den großen ungeklärten Fragen der Menschheit, wie dieser Vorgang wohl bei anderen aussehen mag. Eine Skulptur von Alexander Nikolic und Michael Kalivoda legt allerdings nahe, dass Macht doch einen Unterschied macht. Angela Merkel lässt sich demnach bei intimen Verrichtungen von einem Mann im rosa Hemd stützen – und verfehlt seinen Kopf nur knapp.

Graz zeigt die Skandal-Skulptur

Bei der Präsentation dieses Objektes in Wien kam es zu Tumulten, die in tätlichen Auseinandersetzungen endeten. Nun steht es im Botanischen Garten in Graz, wo es bis zum 21. September bei der Internationalen Skulpturen Biennale gezeigt wird. Die trägt in diesem Jahr den Titel „Da ist was im Busch“, doch das Kunstwerk wurde demonstrativ und gut sichtbar vor den Rhododendren aufgebaut.

Die österreichischen Künstler selbst scheinen unterdessen eine ganz eigene Methode gefunden zu haben, um die Wogen zu glätten: Sie beherrschen die Disziplin des inhaltslosen Monologisierens, die man sonst nur Politikern zuschreiben würde. Deshalb gaben sie folgendes Statement dazu ab: „In Zeiten eines generellen Schwindens der Subjekte, dem Verlust einer politischen Sphäre, des Abgleitens millionenfachen Protestes in Unbedeutsamkeit, genauer gesagt dem Verlust politischer Subjekte im öffentlichen Raum, möchten wir die ProtagonistInnen – politische Player in einer naturalistischen, realistischen Pose inszenieren. Wir möchten eine Vulgärisierung des Politischen und die Transparenz, welche uns durch Machtdiskurse wie Sicherheit und Freiheit aufgedrängt wird auch auf die bedeutendsten politischen HandlungsträgerInnen umlegen.“

Das lässt nun wirklich keine Fragen offen. Sieht aus, als hätten Angela Merkels Redenschreiber ihre Meister gefunden.
Grüße und ein herzliches Vergelts Gott an die Österreicher 😉
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