Die Washington-Verfolgungsjagd stinkt

Veröffentlicht: Oktober 5, 2013 in Uncategorized

Die Medien erzählen uns, am Donnerstag endete in Washington eine Verfolgungsjagd zwischen einer Frau und Polizisten, in dem die unbewaffnete Flüchtende von der Polizei erschossen wurde. In ihrem Auto sass ein einjähriges Kind.

Angeblich soll die Frau mit ihrem Auto versucht haben in Weisse Haus einzudringen. Die Fahrerin soll mit ihrem schwarzen Infiniti Coupé sich dem südöstlichen Eingang genähert haben. Der Secret Service habe sie gestoppt. Die Frau habe dann gewendet und eine Strassensperre durchbrochen. Sie sei dann Richtung Kapitol geflüchtet, verfolgt vom Secret Service.

Bei der Verfolgungsjagd rammte die Verdächtige ein Polizeiauto. Dabei sei ein Polizist verletzt worden. Ecke Constitution-First Street nordwestlich des Kapitols kam die Verfolgungsjagd zum Ende, angeblich weil ein Polizeiwagen der Flüchtenden den Weg blockierte. Die Polizisten haben das Feuer eröffnet und die Frau tödlich getroffen.

So soll es abgelaufen sein und ich betone, sie hat mit ihrem Auto „eine Sperre durchbrochen“ und „rammte die Verdächtige ein Polizeiauto„. Jetzt schaut euch das folgende Foto an. Sieht die Front des schwarzen Infiniti aus wie wenn es irgendwas durchbrochen und gerammt hätte? 

Bei näherer Betrachtung hat die Stossstange und die Seitentür nur einige Kratzer. Was ist denn das für ein stabiles Auto, dass Sperren durchbrechen und andere Autos rammen kann, dabei nur einen Lackschaden abkriegt?

Jetzt guckt euch das folgende Foto an. Eines der verfolgenden Polizeiautos hat auch eine Sperre durchbrochen und sah danach so aus … völlig zerstört und ein Totalschaden. 

Wenn man den Vorfall humorvoll nimmt dann könnte man sagen: Wow, die Japaner bauen aber stabile Autos wie Panzer und die Amerikaner so einen Mist der komplett auseinanderfällt.

Aber ernsthaft, an der ganze Story stimmt doch wieder was nicht. Die Fotos beweisen nicht, die Frau hätte irgendwas gerammt. Wie uns erzählt wird kann es gar nicht abgelaufen sein. Dazu noch, die unbewaffnete Frau wurde kaltblütig erschossen, obwohl die Polizisten nicht gefährdet waren.

Die 34-jährige Miriam Carey von der Polizei erschossen

War das nötig? Wieso musste sie sterben? Im Auto war auch noch ein Baby. Das hat jetzt seine Mutter verloren. Was geht in den Köpfen dieser schiesswütigen „Rambos“ eigentlich vor? Wie mutig und heldenhaft muss man sein, um eine wehrlose Frau wegzuballern? 

Die Washington-Verfolgungsjagd stinkt doch und ist wieder ein typisches Beispiel für die in Amerika tagtäglich stattfindende Polizeigewalt und Überreaktion bei der Menschen sterben.

Die Überreaktion könnte auch bewusst deshalb stattgefunden haben, um die Abgeordneten im Kapitol zu erschrecken und einzuschüchtern, die gerade über den „Shutdown“ debattieren, denn die meisten Sicherheitskräfte arbeiten deswegen ohne Bezahlung.

Es fand ein „Lockdown“ statt, die totale Abschottung des Gebäudes und die Evakuierung der Politiker in einen sicheren Raum. Nach der Wiederaufnahme der Debatte haben die Abgeordneten die Polizei für ihre Aktion beklatscht und gelobt, damit die Ermordung der Frau gutgeheissen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Washington-Verfolgungsjagd stinkt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/10/die-washington-verfolgungsjagd-stinkt.html#ixzz2gpcDsT7M

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