Die Welt im Crashmodus

Veröffentlicht: Oktober 22, 2013 in Uncategorized

Nicht nur die dramatischen Ereignisse in den USA, mit dem verhinderten Staatsbankrott in letzter Sekunde, zeigen, dass das Weltwirtschaftssystem bereits in den Crashmodus übergegangen ist. Es gibt nämlich noch viele andere beunruhigende Entwicklungen. Hier Beispiele der letzten Tage:

  • Irland: Nach Angaben seines Regierungschefs Enda Kenny will das Land zum Jahresende in der Lage sein, den Rettungsschirm von EU und Internationalem Währungsfonds IWF zu verlassen. Das ist paradox, denn die grüne Insel hat noch immer eines der höchsten Defizite in der Euro-Zone, nämlich 123 Prozent des BIP. Die Arbeitslosenquote bewegt sich ebenfalls auf Rekordniveau von 13 Prozent. Zudem will Irland seinen Sparkurs lockern, was selbst die eigene Zentralbank als „riskant“ ansieht. Die heimischen Banken kämpfen jetzt schon mit 26 Prozent notleidenden Krediten. Möglich also, dass weiterer Finanzierungsbedarf besteht, um die Bilanzen der Banken zu stützen. Irland ist also noch lange nicht gerettet, im Gegenteil, es schlittert von einem Risiko zum anderen, denn die Abhängigkeit von Exporten macht das Land in hohem Maße anfällig für externe Schocks – und die wird es geben.
  • Italien: Das Land muss seinen Haushalt nachbessern. Dies soll durch Ausgabenkürzungen und mit Verkäufen von staatlichen Immobilien geschehen. Italien befindet sich noch immer in der längsten Rezession seit der Nachkriegszeit.
  • Spanien: Die Zahl der Armen in Spanien hat sich seit Beginn der Schuldenkrise verdoppelt. Drei Millionen Menschen erhalten weniger als 307 Euro im Monat. Das sind schon 6,4 Prozent der Gesamtbevölkerung.
  • Griechenland I: Auf den Banken lasten faule Kredite. 75 Milliarden Euro Kreditvolumen werden derzeit nicht bedient. Bei den Konsumentenkrediten liegt die Ausfallquote bereits bei 45 Prozent.
  • Griechenland II: Die EU entdeckt ein neues Finanzierungsloch in Athen. Die dortige Regierung schafft es nicht, den Staatshaushalt wie versprochen zu konsolidieren. Im Jahr 2014 fehlen bis zu sechs Milliarden Euro.
  • Zypern: Die größte Bank des Landes, die Bank of Cyprus, rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Sie weist einen Verlust von sage und schreibe 2,3 Milliarden Euro aus.
  • Slowenien: Das schuldgeplagte Land rutscht immer tiefer in die Rezession. Der Notenbankchef schloss nicht aus, dass sein Land bald einen Hilfsantrag bei ESM stellen muss.
  • Europa: Die Steuerzahler in Europa müssen 2014 damit rechnen, dass sie wieder zur Kasse gebeten werden. Grund dafür ist die Bilanzprüfung der EZB, die neue Kapitallücken enthüllen dürfte, die notfalls mit staatlichen Kapitalspritzen (sprich: Steuergeldern) zu füllen wären.
  • China I: Zur Überraschung vieler Experten fiel die Exportquote des Riesenreiches im September gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Einbruch kommt völlig unerwartet.
  • China II: Die heimischen Banken vergeben immer mehr Firmenkredite, obwohl der Export zurückgegangen ist. Die Blase wird immer größer. Banken verstecken das Ausmaß der Probleme. Hier tickt eine Zeitbombe.

Sie sehen, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Trauen Sie medialen Schönrednern und politisch korrekten Dummschwätzern keinen Augenblick, denn es geht um Ihre Ersparnisse und um die Zukunft Ihrer Familie.

Vita Dr. h.c. Michael Grandt

http://www.krisenvorsorge.com/die-welt-im-crashmodus/

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