Paris will EU an Kosten für militärische Intervention in Zentralafrika beteiligen

Veröffentlicht: Dezember 10, 2013 in Uncategorized

Bangui: Französische Soldaten nehmen mutmaßliche frühere Séléka-Rebellen fest.

Bangui: Französische Soldaten nehmen mutmaßliche frühere Séléka-Rebellen fest.

 
Paris (FAZ) – Europa soll einen Großteil der Kosten für die französische Militärintervention in der Zentralafrikanischen Republik tragen.
Das kündigte der französische Außenminister Laurent Fabius am Montag in Paris an. Frankreich hat 1600 Soldaten entsandt, die am Montag mit der Entwaffnung der Milizen in der Hauptstadt Bangui begonnen haben. „Europa wird das alles finanzieren“, sagte Fabius im Radiosender France Inter. An diesem Dienstag wird in der Nationalversammlung und im Senat über den Einsatz debattiert. Eine Abstimmung ist nicht vorgesehen. Präsident François Hollande hatte zuvor betont, der Auslandseinsatz werde keine Mehrkosten im Verteidigungshaushalt verursachen. Die EU werde sich mit 50 Millionen Euro an den Kosten beteiligen, sagte Hollande. In Brüssel gab es für diese Ankündigung keine Bestätigung. In einem Entwicklungshilfefonds der EU sind 50 Millionen Euro für die Finanzierung afrikanischer Truppen vorgesehen. Es sei nicht vorgesehen, daraus auch den Einsatz europäischer Soldaten zu bezahlen, hieß es aus dem Auswärtigen Dienst der EU. Es gibt bisher auch sonst keinen Beschluss der EU, sich an den Kosten der französischen Mission zu beteiligen.
 
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