Die Neidgesellschaft

Veröffentlicht: Dezember 20, 2013 in Uncategorized

Die Hohlheit der Unterhaltungskultur – Wer sich exponiert und zeigt, wird attackiert und herunterzuziehen versucht – Neider haben sich selbst bereits vergessen und starren auf Popanze (Politiker, Prominente etc.) – „Mach es doch selbst“ löst starke Verärgerung aus – Kritteln, akribisches Fehlersuchen und Mit-Dreck-Werfen – Anonymität erlaubt Gehässigkeit ohne Eigenverantwortung – Freier Selbstausdruck und Glück eines anderen werden als gefährlicher Angriff auf das eigene Selbstverständnis erlebt – Mitläufertum und Durchschnittlichkeit werden in den Massenmedien als neue Religion und Gesellschafts-Dogma erzwungen – Haß auf die Authentizität anderer ist die Wurzel des Faschismus.

Hier noch eine schriftliche Anmerkung:
Ich habe gerade einmal nach dem Begriff „Neidgesellschaft“ gegoogelt: Wikipedia und so weiter. Sehr Interessantes kommt da zutage! Man findet da nämlich in einer großen Zahl von Texten, daß es so etwas wie eine „Neidgesellschaft“ gar nicht gäbe; das wäre wohl viel eher eine Projektion bestimmter Interessenkreise, der Finanzprofiteure etwa oder der „Populisten“ oder gewisser Bevorrechteter, die ihre Privilegien nicht geschmälert sehen oder z.B. auch keine Steuern zahlen wollten. Ach so, Neid gibt es also nicht wirklich, sondern das ist nur ein Etikett, das man von anderen angeheftet bekommt, die selbst ein Problem haben?

Die Antwort ist ganz einfach: Wer selbst ein Neider ist, wird nie zugeben, DASS er einer ist. Die Reaktionen auf das Thema Neid und Neidgesellschaft zeigen, genau wie ich es in meinem Video angesprochen habe, nichts anderes als das vorherrschende Denken, und das ist eben nicht nur ein Denken, sondern vor allem ein Leben, das unter dem Neid-Tabu steht — das sich ein Recht beimißt, andere herunterzuziehen und ein Recht, Ansprüche ohne Eigenleistung anzumelden. Nach diesem Denken hat natürlich immer die Majorität recht, vor allem dann, wenn es ihr von Nutzen ist. Daß von dieser Majorität keine Selbstreflexion hinsichtlich einer Möglichkeit eigener Schwächen und Irrtümer verlangt werden kann, versteht sich wohl von selbst — nach ihrer Logik ist Wahrheit und Recht immer das, was dem eigenen Wohl dient, und nichts anderes!

Argumentiert wird hier übrigens vorwiegend mit dem altbekannten Ungerechtigkeitsargument und einer notwendigen sozialen Umverteilung. Womit wir bei dem in x Videos von mir behandelten Geldsystem wären. Daß das Geldsystem das Problem ist und nicht die, die sich mehr erarbeitet haben als andere, wird dann natürlich auch wieder totgeschwiegen. Es ist nämlich das ZWEITE große Tabu.

http://wertperspektive.de/akademie.php

http://wertperspektive.de | http://radio-reschke.de (Bitte Disclaimer am Seitenende beachten!)

Buch von GLR über das Falschgeldsystem: http://wertperspektive.de/buch/

© 2013 Wertperspektive / Reschke Kommunikation

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